News & Aktuelles
Newsletter der FGS vom 13.04.-17.05.2024
Liebe Eltern,
heute erreicht sie der wohl längste Newsletter der FGS. Es gibt so viel zu berichten!
Dieser Woche war geprägt von dem Besuch der Jury des Deutschen Schulpreises – die Aufregung im Vorfeld des Besuchs war groß!.
Am Mittwoch um 16:30 Uhr war es dann soweit. 8 Personen aus ganz Deutschland waren bei uns zu Gast und der Besuch startete mit einer Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen mit der Leitungsrunde. Die Gespräche waren so intensiv, dass für die anstehende Schulbegehung unserer drei Häuser kaum noch Zeit blieb. Denn schon um 19 Uhr gab es weitere Gesprächsrunden. Zum einen mit 12 Personen aus der Elternschaft, zum anderen mit Vertreter*innen unserer außerschulischen Kooperationspartnerschaften.
Die Gespräche verliefen in einer sehr angenehmen Atmosphäre, mit viel Wertschätzung und einem guten Austausch. Am Donnerstag hat die Jury sich den ganzen Tag unseren Unterricht angesehen, Gespräche geführt, Formulare und Akten eingesehen und viel geschrieben. In der Gesprächsrunde der Schüler*innen waren die Jahrgänge 2 bis 12 vertreten und auch die Kollegiumsrunde war mit Vertreter*innen aus allen Stufen aufgestellt.
Leider ist die Presse, trotz vorheriger Ankündigung, nicht erschienen.
Um 16 Uhr fand dann die Abschlussrunde mit der Jury und dem Leitungsteam statt. Uns wurde eine sehr wertschätzende Rückmeldung gegeben, die ich dieser Stelle gerne mit Ihnen teilen möchte:
Die Jury berichtete, dass sie bei uns eine Offenheit und Freundlichkeit erlebt hat und ihnen alle Türen offenstanden. Die Antworten, die wir auf ihre Fragen gegeben haben, waren authentisch und ernsthaft. Schulqualität bedeutet in ihren Augen, dass man sich seiner Baustellen als Schule bewusst ist und damit in einen Prozess geht. Das haben sie bei uns gesehen und wertgeschätzt.
Die Jury brachte ein Zitat aus der Kollegiumsrunde: „Wir sind uns nicht gut genug!“: „Eine exzellente Schule“ seien wir, aber es zeichnet uns eben auch aus, dass wir uns nicht darauf ausruhen, sondern unsere Baustellen „beackern“ wollen.
Auch ein Zitat eines Vaters wurde angebracht. Der Vater sprach von dem „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ in der Schule. Und genau das wurde in unserer Schule gesehen, wir lösen das ein, in beeindruckender Weise.
Ein Mitglied der Jury hat zugegeben, dass er beim Lesen der Bewerbung gezweifelt hat, ob wir nicht ein wenig dick aufgetragen haben, als wir über die individuelle Förderung berichtet haben. Aber nein, „Sie haben uns davon überzeugt, dass das geht!“
Auf unserem Banner steht „gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ - und dieser Spruch hat sich durch die Bewerbung und die Hospitation gezogen. Der Ganztag wurde explizit benannt, dass er entscheidend zu diesem guten Miteinander beiträgt. Jedes Kind wird bei uns gesehen und gefördert. Auch wurde sehr positiv erwähnt, dass wir die mit den Schülerinnen und Schülern in die Kooperation und Kommunikation gehen und einen „unaufgeregten und konstruktiven“ Umgang mit Daten und Schwierigkeiten pflegen.
Unser Unterrichtssystem sei sehr gut angelegt. Trotz der Lernwege wurde kein „Abarbeiten“ beobachtet, sondern vielmehr eine gute Mischung aus individuellem Lernen und der Tatsache, dass bei den Lernenden „ein Lernfeuer entfacht“ wird und an Inhalten gemeinsam gearbeitet wird.
Als Schule nutzen wir viele außerschulische Angebote und helfen somit, Leidenschaften bei den Kindern zu fördern. Die Kooperation mit vielen außerschulischen Partners sei so gut, „dass sich vieles vermischt und manchmal gar nicht mehr genau erkennbar ist, ob das nun Schule oder Partner ist!“ Die Schule würde sich als Teil des Kiezes sehen und das ist sehr beeindruckend. Es ist sehr gut erkennbar, dass bei uns alle bleiben dürfen, dass das Zusammensein gelingt und dass wir den Kindern eine Brücke ins Leben bauen. Mit zwei Zitaten aus der Gesprächsrunde mit den Schüler*innen möchte ich diesen Bericht schließen. „ Hier werden unsere Leidenschaften gefördert!“ und „Die Lehrer gucken nicht nur auf unsere Leistungen, sondern sehen uns als Mensch!“
VIELEN DANK an so viele Menschen, alle, die sich in Gesprächsrunden eingebracht haben, ihre Türen geöffnet haben, sich Fragen gestellt haben, die Räume geputzt haben, Kaffee gekocht, Kekse gebacken, Brötchen geschmiert haben!
VIELEN DANK an eine so tolle Schulgemeinschaft!
Trotz dieser wirklich ereignisreichen Erfahrung an unserer Schule, lief der Betrieb natürlich „ganz normal“ weiter und ich möchte mit Informationen aus dem Schulleben fortfahren.
Am 12. 5. War neben Schüler*innen aus der Sekundarstufe II auch die Falken- und Elsternklasse auf dem Tag der offenen Tür der Gartenarbeitsschule. Sie haben dort bei toller Stimmung Kuchen verkauft und den Muttertag gefeiert.
Am Montag sind die Klassen Fische, Strand und Meer auf Klassenfahrt gefahren. Es hat sie auch in diesem Jahr wieder auf das alte Rittergut Schloß Gadow gezogen. Das Wetter konnte nicht schöner sein, doch ließ sich die Natur aufgrund der unzähligen Mücken und Wärme leider nur begrenzt genießen. Lange Waldaktivitäten waren nicht möglich und auf ein Lagerfeuer mit Stockbrot musste aufgrund der Waldbrandgefahr auch verzichtet werden. Das große wunderschöne Gelände bietet jedoch viele verschiedene Spielmöglichkeiten, wie Seilbahnfahren, Verstecken/Federball/Wikingerschach/Fußball spielen, Stöcker schnitzen und vieles mehr.
Auch die Klassen Sand, Muschel und Steine verbrachten ab Dienstag eine gemeinsame Zeit auf Schwanenwerder. Das herrliche Wetter hat zum Baden und Toben im Wasser eingeladen. Eine Schnitzeljagd durfte natürlich auch nicht fehlen und es wurde einiges über Bienen gelernt. Die Abschlussdisko am Donnerstag fand bei toller Beleuchtung und guter Stimmung statt.
Vielen Dank an alle Pädagog*innen, die sich mit den Kindern auf den Weg gemacht haben, die Reise organisiert haben und somit den Schüler*innen ein so positives Erlebnis ermöglicht haben.
Ob wir bei der Bewerbung um den Deutschen Schulpreis in die nächste Runde kommen und zu den 15 nominierten Schulen gehören, erfahren wir Mitte Juni.
Und nun wünschen wir Ihnen allen ein wunderbares und sonniges langes Wochenende!
